Es gibt Menschen, die unser Leben leise verändern.

Hallo Ihr Lieben,

manchmal begegnet man Menschen genau zur richtigen Zeit. In diesem Moment ahnt man noch gar nicht, welche Bedeutung diese Begegnung einmal haben wird.

Heute möchte ich euch von einem dieser Menschen erzählen.

Im Jahr 2007 kam ich nach einigen Jahren in Vorarlberg wieder nach Tauplitz zurück. Eigentlich wollte ich ausprobieren, ob ich mir vorstellen könnte, den Familienbetrieb zu übernehmen. Ehrlich gesagt wusste ich damals selbst noch nicht, wohin mein Weg führen würde.

Mit Marcel war ich gerade frisch zusammen, meine Eltern führten das Hotel noch mit voller Leidenschaft und ich war voller Ideen, Tatendrang und dem Wunsch, Neues auszuprobieren.

Wer selbst in einem Familienbetrieb arbeitet, weiß vielleicht, wie besonders diese Zeit sein kann. Die Eltern haben ihre Erfahrungen, man selbst hat neue Ideen – und irgendwo dazwischen versucht man, seinen eigenen Platz zu finden.

Rückblickend kann ich sagen, dass mich mein Papa immer sehr unterstützt hat. Gemeinsam haben wir neue Angebote entwickelt, unter anderem unsere ersten Golfpauschalen. Trotzdem war es für mich nicht immer leicht, meinen eigenen Weg zu finden.

Und genau in dieser Zeit trat Petra wieder in mein Leben.

Wir kannten uns bereits aus Tauplitz und eines Tages fragte sie mich, ob sie für ihre Praxis einen Raum in unserem Hotel mieten könnte.

Da meine Eltern inzwischen aus der Wohnung im Hotel ausgezogen waren und ich bereits meine eigene Wohnung hatte, konnten wir ihr diesen Raum anbieten.

Damals ahnte ich noch nicht, wie sehr diese Entscheidung mein Leben verändern würde.

Ich war auf der Suche nach meiner Rolle im Hotel. Ich bin ein Mensch, der Harmonie liebt. Gleichzeitig wusste ich, dass ich Entscheidungen treffen und meinen eigenen Weg gehen musste, wenn ich den Betrieb einmal übernehmen wollte.

Also fragte ich Petra, ob sie mich dabei begleiten würde.

Und so begann eine Reise, die bis heute andauert.

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Mit ihrer kinesiologischen Arbeit, vielen Gesprächen und ihrer ruhigen Art half sie mir Schritt für Schritt, mehr zu mir selbst zu finden. Sie gab mir nie vor, welchen Weg ich gehen sollte – aber sie half mir, meinen eigenen zu erkennen.

An einen Satz erinnere ich mich heute noch ganz genau.

Eines Tages kam Petra zu mir und sagte:

„Marlene, ich glaube, ich weiß, was dem Hotel fehlt.“

Natürlich war ich gespannt und fragte sofort:

„Was denn?“

Sie lächelte und antwortete ganz ruhig:

„Deine Seele – was willst du im Hotel spürbar machen mit deiner Energie?

Ich musste damals schmunzeln und konnte mit dieser Aussage zunächst gar nicht so viel anfangen.

Petra arbeitete zu dieser Zeit zusätzlich als Spa-Leiterin in der Wasnerin. Dort hatte sie Sylvia Stangl kennengelernt, die Hotels mit Geomantie und energetischer Arbeit begleitet.

Sie meinte: „Ich glaube, sie könnte euch helfen.“

Und so begann auch dieser Weg für unser Hotel.

Bis heute begleitet mich Petra auf ganz unterschiedliche Weise.

Mit energetischen Anwendungen ihrem Verständnis für Aromatherapie und den wunderbaren Träger-Behandlungen oder einfach mit einem offenen Ohr, wenn der Alltag einmal besonders herausfordernd ist.

Und seit ihrem ersten Cantienica®-Kurs bin ich ebenfalls mit Begeisterung dabei.

Was ich an Petra besonders schätze?

Sie ist nie aufdringlich.

Sie drängt niemandem ihre Meinung auf.

Aber wenn ich einmal nicht mehr weiterweiß, dann reicht oft schon ein Gespräch mit ihr. Plötzlich wird aus einem Problem ein neuer Gedanke. Aus einer Sackgasse entsteht ein neuer Weg.

Wenn ich heute auf die vergangenen 18 Jahre zurückblicke, erfüllt mich vor allem eines: Dankbarkeit.

Die Betriebsübergabe in unserer Familie verlief harmonisch. Jeder von uns hat heute seinen Platz gefunden. Dafür bin ich meinen Eltern von Herzen dankbar.

Und ich bin ebenso dankbar dafür, dass Petra damals diesen einen Raum für ihre Praxis gesucht hat.

Denn ohne diese Begegnung wäre ich heute wahrscheinlich nicht die Frau und Gastgeberin geworden, die ich heute bin.

Liebe Petra,

danke, dass du seit so vielen Jahren Teil unseres Hauses bist.

Danke für deine Geduld.

Danke für deine Ehrlichkeit.

Danke für deine Begleitung.

Und danke dafür, dass du den Hechl – und auch mich – auf deine ganz besondere, leise Art mitgeprägt hast.

Von Herzen.

Deine Marlene

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Es sind die Menschen, die den Unterschied machen.

Vielleicht fragt sich jetzt der eine oder andere von euch, warum ich euch das alles erzählt habe.

Ganz einfach.

Weil ich euch damit auch zeigen möchte, welch besondere Menschen unser Hotel Tag für Tag mitgestalten.

Petra bildet sich seit vielen Jahren mit großer Leidenschaft weiter.

Ob für das Cantienica® – Training, Trager – Behandlungen, der Energiearbeit oder neu, ihre Aromafachberatungen und dem Duftatelier Ausseerland….

Sie bleibt nie stehen, sondern entwickelt sich ständig weiter. Und genau das schätze ich so sehr an ihr.

Manchmal wünsche ich mir sogar, dass sich jeder Gast einmal die Zeit nimmt, Petra kennenzulernen. Nicht, weil man Beschwerden haben muss. Sondern weil es einfach gut tut. Sich bewusst Zeit für sich selbst zu nehmen, durchzuatmen und neue Energie zu tanken.

Und wenn ich dann weiterblicke, wird mir bewusst, wie dankbar ich eigentlich bin.

Mit Petra Heim, Sonja Irendorfer, Sylvia Stangl, Lisa Göschl, Nana und vielen weiteren Wegbegleitern dürfen wir Menschen im Hotel haben, die jede und jeder auf ihre ganz eigene Weise außergewöhnliches Wissen mitbringen.

Jeder von ihnen hat seine eigene Stärke. Jeder setzt andere Schwerpunkte. Und genau diese Vielfalt macht unser Haus aus.

Natürlich sind wir alle nur Menschen. Auch bei uns wird einmal gejammert, gelacht, diskutiert oder ein stressiger Tag verarbeitet. Das gehört einfach dazu. Aber wenn es darauf ankommt, halten wir zusammen. Und genau dafür bin ich unendlich dankbar.

Es sind nicht nur unsere Zimmer, unser Wellnessbereich oder die wunderschöne Natur rund um Tauplitz, die den Hechl besonders machen.

Es sind vor allem die Menschen.

Menschen, die mit Herz arbeiten, sich ständig weiterentwickeln und ihr Wissen mit Freude weitergeben.

Und genau darauf bin ich unglaublich stolz.